Das Unternehmen

Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner für die nachhaltige und verantwortungsvolle Realisierung im Gleisbau in Berlin und Brandenburg.

Geschäftsführer: Peter Drews
Die Gleisbaufirma Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH mit Sitz in Velten und in Petershagen ist seit Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts im  Bereich des Gleis-, Tief- und Kabeltiefbaus tätig. Durch die langjährige Erfahrung und die stets hohen Ansprüche an Qualität und Sicherheit gehört das Unternehmen heute zu einem der führenden Gleisbaufirmen in Berlin und Brandenburg. Geschäftsführer Peter Drews und sein Team realisieren verschiedenste Bauvorhaben nach den neuesten technischen und ökologischen Standards. Unsere qualitativ hochwertigen und professionellen Mitarbeiter*innen garantieren die fachgerechte Leistung in allen Bereichen, von der Planung bis zur Ausführung beim Gleis- und Tiefbau. Ob als Partner beim Bau leistungsfähiger Gleisanlagen für die U- Bahn, Straßen- und Industriebahnen oder als Bauherr eigener Projektentwicklung – die Firma Fritze & Co. ist der kompetente Ansprechpartner für die nachhaltige und verantwortungsvolle Realisierung des Gleisbaus im Raum von Berlin und Brandenburg.
Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH – Wir schaffen Verbindungen

Die Unternehmensgruppe

Die Dunkel Unternehmensgruppe steht für Altlastsanierung, Erdbau & Abbruch, Rammarbeiten & Verbau, Baustoffe & Recycling und LKW Transport.

Mehr Infos: www.dunkel-firmenverbund.de

Zertifikate

Die Firma Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH & Co. KG ist bei Connexio präqualifiziert.

Präqualifizierung

Connexio

Leistungen

4.01.42 Railway Construction & Associated Works

Unser soziales Engagement

Die Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH fördert und unterstützt aktiv sportliches Engagement in verschiedenen Brandenburger Regionen. Als Hauptsponsor der Fußballclubs SV Blau Weiß Petershagen-Eggersdorf und als Sponsor des SC Oberhavel Velten unterstützt die Firma Fritze & Co. aktiv im Bereich des Amateur- und Jugendsportbereiches.  In dieser Tätigkeit entwickelte der Geschäftsführer von Fritze & Co., Peter Drews, auch die Idee eines überregionalen Fußballturnieres für die Fußball-Jugend, den Fritze Cup.

Der Fritze Cup

Seit 2009 wird jährlich der Fritze-Cup auf dem Waldsportplatz in Petershagen ausgetragen. Bei dem ausgetragenen Turnier sind mittlerweile mehr als 100 verschiedene Vereine aus sieben Bundesländern und Polen gegeneinander angetreten.

www.sv-blau-weiss.net

Historie

Der Magdeburger Hermann Fritze, verheiratet und Vater von drei Kindern, gründete im Jahr 1900 mit seinen Partnern, u.a. Paul Schreck (Foto) in Magdeburg-Friedrichsstadt, die Firma Hermann Fritze & Comp. Eisenbahnmaterialfabrik.

Auf Grund der sich immer mehr belebenden Industrie wurde das Unternehmen in Magdeburg- Friedrichstadt (ab 1950: Stadtteil MD-Brückfeld) stetig ausgebaut. Neben dem Handel von Eisenbahnmaterial, wurde auch die Projektierung und der Eisenbahnbau selbst betrieben.

Durch die familiären Verbindungen wurde in Berlin-Prenzlauer Berg ein Zweigbüro der H. Fritze und Comp. eröffnet und unterhalten. Das Geschäftslokal befand sich in der Berliner Schönhauser Allee 19 und war durch Martha Lewinski in Familienbesitz. Die beiden Firmen H. Fritze & Comp. in Berlin und Magdeburg agierten eigenständig.

In Berlin wurden in den 20-er und 30-er Jahren Gleisbauarbeiten für die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft und diverse Anschlussbahnen ausgeführt, in Magdeburg wurde weiterhin der Handel mit Eisenbahnmaterialien und der Eisenbahnbau für Anschlussbahnen betrieben.

Mitte der dreißiger Jahre wurde der Magdeburger Betrieb H. Fritze & Comp. von Karl Fritze und seiner Schwester, an unbekannte Gesellschafter weiter veräußert.

Am 12.05.1936 wurde aus wirtschaftlichen Gründen die Neufirmierung der Firma Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH durch die Kinder des bereits verstorbenen Gründers Hermann Fritze, dem Kaufmann Karl Fritze aus Magdeburg und Elsbeth Goller geb. Fritze, ihrer Tante Martha Lewinski und des Bauführers Wilhelm Albrecht verhandelt. Die Firma geht direkt aus der Berliner Firma H. Fritze & Comp. hervor. Martha Lewinski und Wilhelm Albrecht wurden hierbei zu Geschäftsführern bestellt.

Das Berliner Wohnhaus bzw. der Firmensitz der Berliner Firma Fritze & Co. in der Schönhauser Allee 19 wurde in der Kriegsnacht vom 22.11. zum 23.11.1943 während eines angloamerikanischen Luftangriffs völlig zerstört, ein mit Bomben bestücktes Flugzeug stürzte auf die Häuserzeile.

Die Magdeburger H. Fritze & Comp. bestand bis zum Ende des Krieges weiterhin, u.a. sind Geschäftsbeziehungen mit den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken Dessau aus den Jahren 1944/45 bekannt. Nach dem Kriegsende wurde das bestehende Grundstück durch die Deutsche Reichsbahn übernommen.

Gebäude in der Schönhauser Allee 19, Berlin N58, Anfang des 20. Jh.

Nach dem 2. Weltkrieg und der Teilung Deutschlands entschlossen sich Elsbeth Goller und Wilhelm Albrecht die Berliner Firma weiterzuführen. Sie erhielten am 09.04.1951 die Gewerbeerlaubnis durch das Bezirksamt Charlottenburg. Der Eisenbahnbauführer Werner Lewinski und Sohn von Martha Lewinski, trat als Gesellschafter mit ein, sein Wohnsitz in der Kantstraße 57 begründete den bis zum Jahr 2000 existierenden Firmensitz in Berlin- Charlottenburg.

Am 27.10.1953 wurde das Gewerbe um die Ausführung von Kies- und Sandschürfungen und um den Handel mit Kies und Sand erweitert.

Am 30.08.1955 wurde die Fa. Fritze & Co. durch die Fa. Schmidt & Co. Baugesell. mbH Vinnhorst bei Hannover übernommen. Die Komplementäreigenschaften oblagen von nun Dipl. Ing. Hans Schmidt (verstorben 1972) und seinen Familienangehörigen, sowie Werner Lewinski (ausgeschieden 1975) und Wilhelm Albrecht (als Gesellschafter bis zu seinem Tod 1980).

In den fünfziger Jahren fanden Gleisbauaktivitäten vorwiegend im Groß-Berliner Raum und nach der Errichtung der Berliner Mauer im wesentlichen im Westberliner Stadtteil statt. Durch den Verbund mit der Firma Schmidt & Co. wurden die Gleisbauaktivitäten auf den Raum der Bundesrepublik Deutschland und Luxemburg erweitert und schließlich ab den siebziger Jahren weiter in den arabischen und nordafrikanischen Wirtschaftsbereich ausgedehnt.

Nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990, konzentrierten sich die Bauaktivitäten wieder überwiegend auf den regionalen Bereich der Bundesländer Berlin und Brandenburg, insbesondere bei den Berliner Verkehrsbetrieben und der der Deutschen Bahn. Die Schmidt & Co. Bauges. schied am 13.12.1990 aus, die Gleisbau Schmidt- Scheffler Verw. GmbH trat an dessen Stelle.

Im Juni 1998 wurde die Fa. Fritze & Co. und die Verwaltungs GmbH von den Angehörigen der Familien Schmidt und Scheffler veräußert und von Herrn Rudi Buckow und den Brüdern Helmut, Thomas und Matthias Dunkel,  übernommen.  Durch den Dunkel Firmenverbund entstand eine wesentliche Erhöhung der Kapazitäten im Bereich Abbruch, Erdbau, Baustofflieferung und Entsorgung. Im Mai 2000 wurde durch den Firmenverbund der Firmensitz von Berlin nach Velten, in die Berliner Str. 4, verlegt.

Im Jahr 2002 wurde Peter Drews, im Unternehmen seit 1996 tätig, zum Geschäftsführer bestellt und ist als Gesellschafter mit eingetreten. 

Seit 2015 liegen die Geschäftsanteile bei Peter Drews, sowie Thomas, Mathias und Dirk Dunkel.

Im Februar 2016 erfolgte der Umzug der Bürostätte innerhalb von Velten in die Kanalstraße 12, im Mai 2020 wurde eine Betriebsstätte in Petershagen eröffnet.  

Während der Name Fritze & Co. bereits seit dem Jahr 1900 existiert, ist die Fa. Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH & Co KG seit 1936 unter ihrer heutigen Firmierung erfolgreich tätig.

Schönhauser Allee- Senefelder Platz, rechts das Gebäude Nr. 19, Anfang des 20. Jh.
Auszug aus der Anmeldung an das Amtsgericht Berlin 1936
Anzeige aus Elsners Taschenbuch für den bautechnischen Eisenbahndienst 1938
Schienenwalzzeichen 1900
Schienenwalzzeichen 1936